Zweite Niederlage gegen Schongau

Zu Spiel 2 der Playdowns fehlt Hannes Leonhardt, dafür ist Wassilij Guft-Sokjolov wieder dabei. Die Verletztenmisere hält also an. Jonathan Kornreder wird wieder versuchen, so wenig Tore wie irgend möglich zu kriegen. Die große Frage ist: Kann das Rumpfteam die Serie ausgleichen? Das wird sehr schwer werden. Die ERSTE unterliegt auch im zweiten Spiel. Am Ende steht es 6:2.

Der Puck fällt, aber erstmal passiert wenig. Und dann passiert wie so oft – aus Pfaffenhofener Sicht viel zu oft –  Krabbat, aber nicht der Rabe aus der Kleinen Hexe, sondern der Dominic aus Schongau. Und es steht 1:0 für die Hausherren. Da sind noch gut vier Minuten im ersten Drittel zu spielen. Die letzten beiden bestreitet die ERSTE mit einem Mann weniger, Maddox Schwirtzer sitzt wegen Stockschlag auf der Strafbank. Das wiederum überstehen die Pfaffenhofener unbeschadet.

Zu Beginn des Mittelabschnitts erhält Anton Münzhuber eine große Strafe wegen eines Bandenchecks. Dieses Angebot nutzen die Mammuts zur 2:0-Führung und legen innerhalb von sechs Minuten noch zwei Treffer nach. So steht es zur Halbzeit 4:0. Die ERSTE wird in ihrer derzeitigen Konstellation dieses Spiel nicht mehr drehen können, fürchte ich. 

Das letzte Drittel bringt tatsächlich einen Hoffnungsschimmer namens Robert Gebhart. In der 45. Minute erzielt er unter Mithilfe von Michael Wolf und Jakub Vrana das erste Tor für die Gäste. Und in der 48. Minute kann er eine Überzahl ausnutzen und legt noch einen zweiten Treffer nach. Assistenten beim 4:2 sind Kapitän Robert Neubauer und erneut Jakub Vrana. Es dauert aber nur 46 Sekunden bis Schongau antwortet. Jetzt steht es 5:2. Dann gibt es in der 55. MInute ein kleineres Scharmützel, Maddox Schwirtzer geht für vier Minuten, Marc Sauer für zwei. Sie nehmen einen Schongauer mit, der auch vier Minuten absitzen darf. 14 Sekunden später nimmt auch noch Michael Wolf auf der Strafbank Platz und nur 19 Sekunden später macht Schongau den Sack endgültig zu. Schongau nimmt in den letzten vier Minuten noch zwei Strafen, das ändert aber nichts mehr am Endstand von 6:2.

Und auch heute eine kurzer Blick auf die Parallelbegenung: Burgau dreht das Spiel und fährt den zweiten Sieg gegen Waldkraiburg ein. Wir werden uns langsam an den Gedanken eines (Playdown-)Finales gegen Waldkraiburg gewöhnen müssen. Ein großes Finale gegen Waldkraiburg gab’s schon mal: 2008. Dazu wahrscheinlich nächsten Freitag mehr.

Zur Aufmunterung habe ich noch wirklich tolle Bilder von Frank Stolle vom ersten Spiel am Freitag. 

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