ERSTE siegt auch im zweiten Testspiel
Die ERSTE hat auch sein zweites Vorbereitungsspiel gewonnen. Am Sonntag gelang dem Team des Trainerduos Carsten Gräber und Marco Löwenberger ein 5:2 (2:0; 2:1; 1:1) Erfolg gegen den ESV Türkheim.
Die Unterallgäuer haben als Nachrücker den durch den Rückzug des ECP in die Bezirksliga frei gewordenen Platz in der Landesliga eingenommen, sodass es für beide Mannschaften ein willkommener Leistungstest war. Allerdings musste der Landesligist auf einige wichtige Spieler verzichten. Die Gastgeber drückten von Beginn an auf das Tempo, Türkheim versuchte, erfolgreich dagegen zu halten. So entwickelte sich vor rund 100 Zuschauern eine Partie auf Augenhöhe, wobei sich der ECP aber als das effizientere Team erwies. In der 11. Minute brachte Maddox Schwirtzer die Hausherren nach schöner Vorarbeit von Kresimir Schildhabel und Mathias Jeske in Führung. Und dieselbe Formation war es auch die noch vor der Pause auf 2:0 erhöhte. Torschütze war dieses Mal Schildhabel. Gleich nach dem Wechsel mussten kurz hintereinander zwei Gästespieler auf die Strafbank und das nutzte der ECP, um durch Simon Heß die Führung auszubauen. Und wieder war es Schildhabel, der kurz vor dem zweiten Pausengang, gar auf 4:0 stellen konnte. Allerdings musste sich der stark haltende Matthias Kipfelsberger im ECP-Tor wenige Sekunden vor der Sirene zum ersten Mal geschlagen geben, als Gianluca Conti für die Gäste verkürzte. Und die kamen zu Beginn des Schlussabschnitts durch Fabian Guggemos weiter heran. Doch die Pfaffenhofener kontrollierten weiterhin weitgehend die Partie und nur drei Minuten nach dem Anschluss stellte Schildhabel mit seinem dritten Treffer den alten Abstand wieder her. Damit war die sehr faire Begegnung (ECP 4 Strafminuten, ESV 8) entschieden, zumal die Gäste danach nicht mehr in der Lage waren, nochmals zuzulegen. Auch wenn gegenüber dem ersten Test gegen München vor Wochenfrist eine leichte Steigerung erkennbar war, gibt es noch viel Verbesserungsbedarf beim ECP, insbesondere was Passgenauigkeit und Puckkontrolle angeht. Erfreulich allerdings, dass die Reihe mit Schildhabel, Jeske und Schwirtzer schon deutlich besser harmonierte als gegen München und für vier der fünf Treffer verantwortlich zeichnete.
Karl Oexler

