ERSTE mit zwei echten Härtetests
Nachdem der EC Pfaffenhofen mit Erfolgen gegen Ligakonkurrent Münchner EK und Landesligaaufsteiger ESV Türkheim erfolgreich in die Vorbereitungsphase gestartet ist, warten am Wochenende zwei echte Härtetests auf das Team von Carsten Gräber.
In der heimischen Stadtwerke-Arena haben die Pfaffenhofener am Freitag (20 Uhr) zunächst den ERSC Ottobrunn zu Gast, am Sonntag (17:30 Uhr) folgt dann der Vergleich mit dem EV Pegnitz. Mit den beiden etablierten Landesligisten hat der ECP als klassenniederer Verein zwei sehr schwere Aufgaben vor der Brust. Begegneten die Kreisstädter ihren ersten beiden Gegnern in etwa auf Augenhöhe, liegt die Favoritenrolle am Wochenende eindeutig bei den Gästen.
Ottobrunn und Pegnitz trafen letzte Saison im Play-Off-Achtelfinale aufeinander, in dem sich die Oberfranken in zwei Spielen durchsetzen konnten und schließlich erst im Halbfinale am späteren Meister und Bayernliga-Aufsteiger Dorfen scheiterten. Beide Mannschaften gehen mit nur wenig veränderten Kadern in die neue Saison. Neben zwei 20jährigen Ukrainern ist auch Filippo Crivellari vom HCMV Varese aus Italiens 2. Liga neu in Ottobrunn. Während der ERSC letzte Woche mit 5:4 einen Sieg beim Ligakonkurrenten EV Moosburg feiern konnte, musste Pegnitz eine 2:7 Niederlage hinnehmen. Dies allerdings beim Bayernligisten ERSC Amberg. Von dort kommen auch drei der vier Neuzugänge, wobei gerade Marco Pronath eine deutliche Verstärkung sein dürfte. Ansonsten sind die beiden Tschechen Roman Navarra und Ales Furch schon seit vielen Jahren die Erfolgsgaranten. Beide kamen in rund 30 Spielen jeweils über 90 Skorerpunkte. Allein diese Werte zeigen schon, dass auf die ECP-Defensive Schwerstarbeit zukommen dürfte. Insgesamt wird sich aber die gesamte Mannschaft weiter steigern müssen, will man gegen die beiden Landesligisten einigermaßen bestehen und ein gutes Ergebnis erzielen.
Karl Oexler

