Angstgegner nicht bezwungen

Heute ist die ERSTE also beim „Angstgegner“, die Peißenberg Miners, die sie in der Hinrunde besiegen konnten. Heute aber geht das Spiel im Mitteldrittel verloren: 3:2, 3:1, 1:0

Markus Muhr setzt für die Begegnung auf das Tschechen-Trio Vrana, Tlacil und Popelka. Steven Catelin hat heute frei, bei der 1b steht Altmeister Patrick Weiner zwischen den Pfosten. Ins Tor kehrt Jonathan Kornreder zurück, und Youngster Fabio Marx ist Backup.

Das Spiel läuft und ich drücke unseren Jungs alle Daumen – hoffentlich hilft’s (leider nicht…).

Und es geht Schlag auf Schlag. Bei 3:11 schlägt unser Goalgetter-Duo zu: Jan Tlacil netzt auf Zuspiel von Jakub Vrana ein. Doch die Euphorie wird schnell zunichte gemacht. Ondörtoglu gleicht keine zwei Minuten später aus (Klein, Ebentheuer). In der 13. Minute gehen die Hausherren durch Vogl (Assists: Murphy, Parrish) in Führung. Und sie legen in der 17. Spielminute auch noch einen Shorthander durch Parrish auf Zuspiel von Murphy nach, als der Peißenberger Degenstein wegen Stockschlags auf der Strafbank sitzt. 19 Sekunden lang darf die ERSTE mit zwei Mann mehr ran (Hoppner sitzt wegen Spielverzögerung), kann aber nichts aus der Überzahl machen. Aber es gibt ja noch einen anderen im Team von Markus Muhr, der immer wieder scort: In der letzte Spielminute des Anfangsdrittels erzielt Anton Seidel unterstützt von Kareem Heinen und Marco Mur den Anschlusstreffer.

Im zweiten Drittel dauert es bis zur 27. Minute, bis die Miners erneut auf die Anzeigetafel kommen. Vogl erzielt auf Zuspiel von Murphy sein zweites Tor, und die ERSTE muss wieder einem Zwei-Tore-Abstand hinterher rennen. Und das tut sie sehr gut. Das 3:4 fällt in der 31. Minute. Torschütze ist Jakub Vrana, die Assistenten sind Liam Hätinen und Jan Tlacil. Liam Bruder Kareem muss wenig später wegen Hakens in die Kühlbox. Es passiert da erst mal gar nichts, aber Peißenberg gibt Gas und legt zwei Tore nach. Kriz erzielt das 5:3 in der 37. Minute und Ondörtoglu legt eine gute Minute später zum 6:3 nach. Jetzt wird es hart für die ERSTE.

Das letze Drittel beginnt turbulent. In der 41. Minute geht Michi Wolf nach Stockschlag in die Kühlbox, in der 43. muss der Peißenberger Klein wegen Beinstellen ebenfalls dort hin. Aber statt dann Abstand zu verbringen, fangen sich die Spieler der ERSTEN den zweiten Shorthander des Abends ein. Da reicht es Jonathan Kornreder und Fabio Marx darf ran.

In der 51. Minute geraten Peißenbergs Lauterbach (Stockschlag) und Kareem Hätinen (Stockcheck) kurz aneinander, beide dürfen sich zwei Minuten ausruhen. Als Anton Münzhuber dann in der 54. Spielminute noch eine Strafe wegen Stockschlag nimmt, ist das Spiel praktisch gelaufen. Es passiert nichts mehr. Die ERSTE verliert gegen Angstgegner Peißenberg 7:3.

Hier geht es zum ausführlichen Bericht

Auch interessant