ERSTE deklassiert
Jetzt schauen wir mal, ob das mit dem Angstgegner für Dingolfing funktioniert. Wieder mal ein Sieg für die ERSTE wäre schön.
Aber es kommt total anders: 1:2, 1:2, 2:7
Jonathan Kornreder steht im Tor, die ERSTE bietet drei komplette Reihen auf, aber erst mal schaut es nicht gut aus.
Zwei Bankstrafen machen Dingolfing stark
Freundlich gesagt ist das Team von Markus Muhr etwas übermotiviert, nur so kann ich mir die zwei Bankstrafen wegen zu vielen Spielern erklären, die die Dingolfinger Oberrausch und Jantzen gnadenlos ausnutzen. Zwischenzeitlich kann zu Beginn der achten Minute Jan Tlacil nach Vorarbeit von Jakub Vrana und Lukáš Popela ausgleichen. Zur Drittelmitte steht es allerdings 1:2.
In der 18. Minute hat Liam Hätinen die Chance zum Ausgleich, kann den Penalty aber leider nicht verwandeln. Sechs Sekunden vor Drittelende leistet sich der Dingolfinger Huber noch eine Strafe wegen Bandencheck, das heißt, dass die ERSTE in Überzahl ins zweite Drittel starten kann. Dann halte ich mal wieder die Daumen und hoffe, dass es diesmal hilft (tut es aber wieder nicht…).
ERSTE kann nicht ausgleichen
Mitte des zweiten Drittels ist immer noch alles beim Alten. Aber zwei Minuten später erhöht Zeilbeck auf 1:3. Und wieder wird es ein weiter Weg für die ERSTE. In der 35. Minute geht der Dingolfinger Dittlein wegen Beinstellen auf die Strafbank. Eine Sekunde später gibt es die dritte Bankstrafe gegen das Team von Markus Muhr an diesem Abend. Der Vorteil ist also dahin. Das wiederum beeindruckt Jakub Vrana nur wenig. Bei 35:30 verkürzt er auf 2:3.
Aber es bleibt schwierig, kurz vor Drittelende trifft Luscombe für die Gäste zum 2:4.
Heute wirkt es nicht so, als ob die ERSTE der Angstgegner von irgendwem wäre.
Verheerende letzte 7 Minuten
Und ich glaube, ich erspare uns jetzt allen die Einzelheiten.
Die ERSTE kann durch Lukas Ullmann in der 42. Minute noch mal rankommen. Die Vorarbeit leisten Neubauer und Seidel, aber die Isar Ratten kontern eiskalt. Bis zur 46. Minute stellen die Gäste auf 3:6. Es gibt in der 51. Minute noch ein kurzes Aufflackern von Widerstand durch das Trio Ullmann, Seidel und Neubauer, die die ERSTE eigentlich wieder in Schlagweite bringen. Aber dann kommt es knüppeldick: Dingolfing schießt in sieben Minuten fünf Tore. Endstand 4:11


